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Kür-Sieg für Max-Theurer-Pferd Valparaiso

Das internationale Vierstern-Dressurturnier in Achleiten (OÖ) ging Sonntag mit der Grand Prix Kür schwungvoll und mit dem Sieg von Valparaiso 2, eines Pferdes im Besitz von Elisabeth Max-Theurer, zu Ende.


Laura Strobel, Deutsche Bereiterin in Kappeln am Gestüt Vorwerk, tanzte zu den Klängen eines Tina-Turner-Medleys zu 76,165 Prozent und damit zum Sieg in der abschließenden Grand Prix Kür. Das Podium komplettierten die Schweizerinnen Andrina Suter mit Fibonacci (74,495) und Charlotte Lenherr mit Gentleman (74,125).

Strobel jubelte: „Also ich reite die Kür jetzt das vierte Mal und es ist jedesmal, wie soll ich sagen, man muss spontan Entscheidungen treffen und die ein oder andere ist mir heute gelungen. Ein paar neue Sachen haben super geklappt, aber es ist halt jedes Mal neu und man kann das auch nicht üben! Wir arbeiten jetzt schon drei Jahre miteinander, ich profitiere unfassbar viel von ihm zum Üben und Routinen sammeln. Ich bin Frau Max-Theurer sehr dankbar, dass ich solche Pferde reiten darf!“


Noch 40 Tage bis Olympia

Gastgeberin Elisabeth Max-Theurer freute sich über die gelungene Kür zum Abschluss von vier Tagen internationalem Dressursport auf Schloss Achleiten. Nach den drei Siegen und gelungenen Runden ihrer Tochter Victoria Max-Theurer blickt Max-Theurer in ihrer Funktion als Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes trotz des Verletzungspechs im rot-weiß-roten Dressur-Kader nach den Ausfällen von Florian Bacher (Fidertraum) und Christian Schumach (Te Quiero SF) vor dem letzten Olympia-Test zuversichtlich Richtung Paris 2024: „Zum Glück handelt es sich bei den betreffenden Pferden um Kleinigkeiten. Beide werden nach kurzen Pausen das Training Richtung Paris wieder aufnehmen können. Wir haben noch 40 Tage bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele, 44 Tage bis zum ersten Olympischen Dressurbewerb. Das Wichtigste ist, dass drei top-fitte Pferde und Reiter am Tag X am Start stehen. Da gehört immer auch ein bisschen Glück dazu.“


Was die Erwartungen betrifft, ist die Dressur-Olympiasiegerin von 1980 gewohnt zurückhaltend: „Die Top-10-Nationen kommen in den Olympischen Grand Prix Special – ich weiß, dass sich unser Team das als Ziel gesetzt hat. Ich weiß aber auch, dass das immer von Tagesverfassung, den Bedingungen vor Ort und vielen anderen Faktoren abhängt. Mir als Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes und Vizepräsidentin des Österreichischen Olympischen Comités liegt immer zuallererst das Wohl der Pferde am Herzen – ohne unsere Sportpartner wären wir Reiter nichts. Also freue ich mich immer, wenn Team Austria vorbildlich auftritt und für Werte wie sportliche Fairness und Horsewellfare steht. Fernab von Resultatlisten ist es dieses sportliche Verhalten, das für mich am meisten zählt!“



CDI4* Grand Prix Kür

1. Laura Strobel (GER), Valparaiso 2; 76,165

2. Andrina Suter (SUI), Fibonacci; 74,495

3. Charlotte Lenherr (SUI), Gentlemen; 74,125

4. Charlotta Rogerson (SUI), Famora; 73,115

5. Karen Pavicic (CRO), Totem; 72,62

6. Carla Aeberhard (SUI), Delioh von Buchmatt CH; 72,435

7. Lisa Müller (GER), Gut Wettlkam’s D’Avie FRH; 71,460

8. Olga Safronova (POL), Sandro D’Amour; 70,585

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